Bericht Moldawien

Vor 3 Jahren hat eine Oma ihre 3 Enkelinnen im Alter von 7, 5 und 4 Jahren in die Gemeinde gebracht.
Die Mutter dieser Kinder hat diese bei der Oma zurückgelassen und ist in der Welt abgetaucht.
So sind bei der Oma „Dina“ außer ihren kranken Beinen und unendlichen Problemen mit ihrer Gesundheit auch noch diese drei Mädchen geblieben.
Diese Verhältnisse sind nicht die leichtesten. Die Wohnung ist klein und besteht nur aus 1 Zimmer und einer kleinen Küche. In dem schon seit langem renovierungsbedürftigen Räumen befindet sich ein alter Kleiderschrank und ein Schlafplatz auf dem Boden. Dort schläft die Oma mit einer ihrer Enkelinnen, die anderen zwei schlafen daneben auf dem Boden.
Hier Ordnung zu halten fällt schwer, die Kinder sind klein, die Räume zu eng und Möbel sind nicht vorhanden.

Die Oma erhält eine kleine Rente in Höhe von 40-60€.
Diese reicht gerade mal für Strom ins Wasser. Für die Heizkosten häufen sich bereits Schulden. Außerdem müssen die Kinder bekleidet und ernährt werden.
Laut Augenzeugen verzichtet Oma Dina auf alles zum Wohle ihrer Enkelkinder.

Was für eine Freude war es für sie, als man sie in die Gemeinde einlud, damit sie sich dort Kleidung für sich und die Kinder aussuchen konnte.
Diese wurde vorher sortiert, gepackt und aus Deutschland für solche Familien wie diese, zugeschickt.
Es ergab sich auch die Möglichkeit dieser Familie ein Etagenbett zur Verfügung zu stellen, ebenfalls aus Deutschland kommend.

Es sind nun bereits 3 Jahre in denen diese Mädchen die Gemeinde „Neues Leben“ besuchen, wo sie auch an den Gruppenarbeiten teilnehmen, bei denen sie das Wort Gottes hören. Sie besuchen die Sonntagsgottesdienste und erhalten in dem Programm „Brot des Lebens“ eine leckere warme Mahlzeit.
Immer wenn die Oma ihre Mädchen in die Gemeinde brachte, wartete sie dort , selbst hungrig, auf sie und dankte unter Tränen den Köchen dafür, das die Mädchen dort essen konnten.
Jemanden kam der Gedanke, der Oma auch ein Essen anzubieten, gerade weil ihre Situation bekannt war.
Nur das Programm bestand ja für die Kinder!
Nach gemeinsamer Beratung entschied man sich snake trotzdem auch die Oma zu versorgen.
Man kann sich garnicht vorstellen wie Oma Dina unter Tränen Gott dankte und sagte das er eine ihrer Nöte erhört hat.
Es war unerwartet was für ein Strom der Dankbarkeit Gott und den Menschen, die diesen Vorschlag machten, entgegengebracht wurde.
Und wie auch die Frau des Pastors sagt, gebührt die Dankbarkeit nicht ihnen, sondern den Gemeindemitgliedern aus Mettenheim und allen denen die sich für diesen Dienst opfern.
Und sie selbst seien nur das Bindeglied zwischen unserer Gemeinde und den Hilfsbedürftigen Menschen dort.
Laut ihren Worten könnten sie ohne die Hilfe aus Mettenheim nichts bewirken.

Jedem der für diese Sache spendet soll Gott hier und auch im Himmel vergelten.

Die Mitarbeiter der Gemeinde „Neues Leben“ äußern einen großen Dank der Gemeinde Mettenheim für die finanzielle Unterstützung.
Da sie die Not der Menschen vor Ort sehen und die Tränen der Dankbarkeit, verstehen sie die Notwendigkeit dieses Dienstes.

Der Name unseres Herrn Jesus Christus soll durch diesen Dienst verherrlicht werden.
Amen