Schulranzenaktion

SchulranzenAktion

Mit dem Ende des Schuljahres und der Aussicht auf ein neues, heißt es oft: „Es wird Zeit für einen neuen Ranzen.“
Doch wohin mit dem alten?

Dieses Jahr haben wir alten (Schul-)Ranzen eine 2. Chance gegeben und damit gleichzeitig Kindern eine Freude bereitet. Dabei wurden wir von vielen Seiten tatkräftig unterstützt: Viele Nachbarn, Kollegen und Freunde haben bei der Aktion mitgemacht,  sodass wir insgesamt 27 Schulranzen sammeln und füllen konnten. In jedem Ranzen befinden sich notwendige Materialien für die Schule, sowie Kleidung und Spielsachen für die Kinder.

 

 

Nun sind die Ranzen endlich angekommen und können dort verteilt werden, wo man sie am dringendsten benötigt:

Das ist Wanja. Er ist 15 Jahre alt und lebt zusammen mit seiner Mutter und seiner älteren Schwester in einer der der ärmsten Gegenden der Stadt.

 

Vor 4 Jahren verstarb Wanjas Vater aufgrund seiner Alkoholanhängigkeit und damit verlor die Familie ihren einzigen Versorger, da seine Mutter aufgrund einer Behinderung arbeitsunfähig ist und seine Schwester wegen ihrer epileptischen Anfälle keine Arbeitsstelle finden kann.

 

Wanja nimmt an den Workshops teil, die in der Kirchengemeinde angeboten werden. Wegen der Notlage, in der er sich befindet, bekommt er außerdem seit 4 Jahren im Rahmen des Projekts "Brot des Lebens" täglich eine warme Mahlzeit.

 

Nun freut er sich über einen neuen Ranzen und warme Kleidung für den Winter.

 

 

Toli ist 11 Jahre und kommt aus einer Familie mit 7 Kindern.

 

Seine Eltern sind stark alkoholabhängig und haben aufgrund dessen keine Arbeit. Hinzu kommt, dass seine Mutter die Familie häufig wochenlang verlässt und die Kinder sich selbst überlassen sind. Dies hat zur Folge, dass die Kinder immer wieder von den zuständigen Behörden weggenommen und in Kinderheime gebracht werden.

 

Durch das unstabile Umfeld und die fehlende Erziehung wachsen Toli und seine Geschwister zu sehr schwierigen Kinder und Jugendlichen heran. Die Gemeinde versucht nun - soweit es ihre Möglichkeiten zulassen - der Familie sowohl materiell als auch in jeglicher anderer Hinsicht zu helfen.

 

 

 

Der 12-jährige Dima erhielt den nächsten Ranzen und war darüber überglücklich.

 

Vor zwei Jahren verstarb seine Mutter an Leberkrebs. Da zudem sein Vater die Familie vor langer Zeit im Stich gelassen hat, lebt Dima nun bei dem ehemaligen Mitbewohner seiner Mutter.

 

Auch Dima bekommt im Angebot "Brot des Lebens" täglich eine warme Mahlzeit und besucht neben den Workshops regelmäßig die Gottesdienste in der Gemeinde.

 

In den nächsten Wochen werden nach und nach auch die anderen Ranzen verteilt.

 

Vielen Dank für Deine tatkräftige Unterstützung!

Ohne Deine Hilfe und Gottes Segen wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.